Urlaub

Ihr Lieben,

Städtereisen, Wandern, Campen, am Strand liegen. Die Urlaubssaison naht und mit ihr die unterschiedlichsten Vorstellungen und Wünsche, wie diese Zeit verbracht werden soll.

Während der eine ein Gewohnheitstier ist und gerne jedes Jahr dasselbe Ziel anstrebt, ist dem anderen nach ständig neuem Input und Erlebnissen.

Aber eins haben wir Menschen trotz der unterschiedlichen Vorlieben gemeinsam: Rituale, die wir für unseren entspannten Urlaub benötigen.

Sei es das heimische Kopfkissen, das mit auf Reisen gehen muss, die geliebte Kuscheldecke, eigene Handtücher oder Bettwäsche im Hotel oder oder oder. Solche Dinge geben uns ein Wohlgefühl und ein Stück ‚Heimat‘, die mitreist. Quasi ein Stück Sicherheit in der fremden Umgebung.

Aber wie sieht es bei unseren Hunden aus?

Viele Hunde bemerken schon vor der eigentlichen Abfahrt zum Urlaubsort, dass etwas anders ist. Herrchen und Frauchen packen viele Dinge ein, sind vielleicht selbst aufgeregt und angespannt, um nichts zu vergessen. Eine Anspannung, die an den Hunden nicht unbemerkt vorbeigeht und sie sogar verunsichern kann.

Am Urlaubsort angekommen, haben die Hunde nur selten Zeit, sich an das neue Umfeld zu gewöhnen, sie werden quasi ins kalte Wasser geschubst. Der Tagesablauf ist im Urlaub oft ein anderer. Der Hund kann dadurch nervöser erscheinen oder auch Verhaltensweisen an den Tag legen, die man von zuhause aus eigentlich gar nicht gewohnt ist.

Wichtig ist, dass man sich hier im Vorfeld schon Gedanken machen sollte, wie man seinem Hund den Umgebungswechsel vereinfachen kann. Sei es, in dem man ihm seine bekannte Hundedecke oder Box als Rückzugsort mitnehme oder dass man ihm mehr Unterstützung in Situationen bietet, die für ihn unbekannt erscheinen.

Man sollte fair agieren, wenn der Hund vielleicht mehr meldet als Zuhause, in der Ferienwohnung oder dem Hotelzimmer nicht alleine bleiben mag. 

Auch neue, unbekannte Reize oder Menschenmassen können den Hund verunsichern, daher sollte man sich im Vorfeld gut überlegen, ob man sich im Fall der Fälle solchen Situationen entziehen kann, um seinem Hund nicht unnötigen Stress auszusetzen.

Generell ist aber anzumerken, dass ein Hund, der bereits gelernt hat, dass sein Mensch für die Sicherheit sorgt, schnell wieder Vertrauen in die Veränderung fassen und sich auch hier ganz auf seinen Sozialpartner Mensch verlassen wird.

Wichtig ist bei einem gemeinsamen Urlaub, dass man nicht nur Rücksicht auf die eigenen Bedürfnisse nimmt, sondern auch auf die des Hundes.

Sollte bereits im Vorfeld klar sein, dass dies nicht möglich ist, ist eine Betreuung durch eine Hundepension oder vertraute Personen sinnvoller. Diese Alternativen sollten bereits VOR der Urlaubsbuchung ins Auge gefasst werden, da gerade Hundepensionen oft Vorlaufzeit benötigen, denn der Andrang in den Haupt-Urlaubszeiten ist dort natürlich immens.

Mit den richtigen Überlegungen im Vorfeld können so alle die schönste Zeit des Jahres in Ruhe genießen.

Eure Kirsten